5 kreative Ideen für den Direktverkauf ab Hof


#1 Herzkartoffeln​

Herzförmige Kartoffeln sind für Kartoffelproduzenten nichts spezielles, eher etwas Unerwünschtes. Sie entsprechen nicht der technischen Norm und können schlecht maschinell zu Chips oder Pommes verarbeitet werden.

Dabei lassen sich Herzkartoffeln sogar mit einem Aufpreis verkaufen. Jeder Romantiker oder Romantikerin wird seinen Schatz mit Herzkartoffeln zum Raclette überraschen wollen. Zum Glück gibt es so viele Verliebte!

Unförmiges Gemüse oder Früchte wird von der Industrie verschmäht. Echte Romantiker wissen es aber zu schätzen.

#2 Picknickkörbe vermieten

Wir geben zu, diese Idee scheint auf den ersten Blick etwas weit hergeholt. Uns geht es aber darum zu zeigen, wie kreativ Direktvermarktung sein kann. Wie in jedem anderen Geschäft geht es darum vorhandenes Potential zu nutzen. Liegt ein Hof also in einem touristischen Gebiet, kann man zum Beispiel Picknickkörbe anbieten. 

Ausgerüstet mit Ihrem Picknickkorb kann man dann einen schönen Tag am See verbringen. Der Inhalt lässt sich natürlich auf verschiedene Kundensegmente abstimmen. So könnte man Familien-körbe für den Familienausflug anbieten oder einen romantischen Korb für einen Ausflug nur zu zweit. 

Schmeckt den Ausflüglern der Korbinhalt, haben Sie vielleicht sogar neue wiederkehrende Kunden für Ihre Hofladenprodukte gewonnen. 
Ein Pfand schützen den Korb, das Geschirr, die Einmachgläser und die Wolldecke vor allfälligem Verlust.

#3 Themen Geschenkkörbe

Geschenkkörbe findet man in den allermeisten Hofläden. Ein Geschenkkorb kann viele verschiedene Zwecke erfüllen. Entsprechend unterschiedlich ist der Inhalt. Für einen Geschäftsanlass eigenen sich einige unverfängliche leckere Produkte die jeder mag. Wenn man dagegen zum Besuch eingeladen ist, sucht man vielleicht eine Spezialität der Region oder eine hochwertige Delikatesse. 

Geschenkkörbe kann man zu jedem Thema erstellen. Einen romantischen Geschenkkorb zum Beispiel. Darin könnten alle Zutaten für ein Tête à tète sein. Herzkartoffeln, leckerer Racelettkäse und einer guter Wein. Zum Dessert vielleicht Erdbeeren und Schokolade oder sonst eine Nascherei.

#4 Fleisch vorbestellen

Die Bewegung “nose to tail” liegt im Trend. Dabei können die Kunden einen Teil eines Tieres im Voraus kaufen. Das Tier wird erst geschlachtet wenn alle Teile verkauft worden sind. Es werden alle Teile verwertet. Jeder Kunde erhält in der Regel ein Mischpaket bestehen aus gewichtsmäßigen Anteilen an Edelstücken und Würsten.

Das interessiert besonders Kunden dich sich gegen Foodwaste einsetzen und denen eine gute Tierhaltung wichtig ist. So können Sie das Tier besuchen und wissen dass es ihm beim Produzenten Ihrer Wahl gut geht. 

#5 Abos

Abonnements sind besonders aus der Gemüsebranche bekannt. Kunden erhalten dort beispielsweise einmal pro Woche eine Kiste gefüllt mit Saisongemüse.

Grundsätzlich kann man aber Abonnements mit allen Produkten anbieten. Es gibt heute Beispielsweise Abos für Kosmetikprodukte, Rasierer, Socken und Unterwäsche. Es muss also nicht immer Gemüse sein sondern es könnte zum Beispiel auch ein Abo für einen Sonntagszopf oder ein komplettes Frühstück sein.

Znüni Abos für Büros sind ebenfalls sehr interessant. Es gibt viele gute Unternehmen die Ihren Mitarbeitern gerne einen Pausenapfel offerieren. Frag doch mal in den grösseren Büros in deiner Umgebung nach, ob Sie Ihren Mitarbeitern Früchte offerieren. Du könntest dann eine Obstschale wöchentlich mit frischen Früchten auffüllen. 

Wir hoffen wir konnten deine Kreativität mit diesen Ideen anregen. Bist du noch nicht ganz sicher was in deinem Betrieb alles drinsteckt, beraten wir dich gerne persönlich. Zusammen holen wir das Beste heraus!