Die 3 Ziele von Hofbox.com

Der online Marktplatz bringt Produzenten und Konsumenten in direkten Kontakt und macht die Angebote und Dienstleistungen aus der Landwirtschaft sichtbar. Hofbox verfolgt damit 3 ganz konkrete Ziele:

  • die Artenvielfalt durch den Direktverkauf erhalten und fördern
  • Produkten die der technischen Norm nicht entsprechen vor der Vernichtung retten und den Foodwaste reduzieren
  • die innovative Landwirtschaft fördern und den Landwirtschaftsbetrieben neue unabhängige Wirtschaftszweige eröffnen.

#1 Artenvielfalt durch die Direktvermarktung erhalten

Haben Sie gewusst dass es in Europa 20’000 verschiedene Apfelsorten gibt? Davon haben laut Swissfruits etwa 50 Apfelsorten eine wirtschaftliche Bedeutung. Der Grosshandel muss aus wirtschaftlichen Gründen auf einige wenige Sorten setzten. Deshalb finden wir in den grossen Lebensmittelgeschäften meistens immer dieselben 5 Sorten Äpfel. Doch was passiert mit den anderen 45 oder gar 19’995 Sorten?

Da die die grossen Abnehmer nur noch wenige bestimmte Sorten nachfragen, werden viele der alten und spezielleren Sorten nicht mehr angebaut. Ein Obstbauer wird seine alten Sorten mit einer der wirtschaftlichsten Sorten ersetzten, die einen guten Ertrag , gute Gesundheit und vor allem einen guten Absatz im Großhandel versprechen.

Nehmen wir beispielsweise den leckeren Kochapfel Boskoop. Der Boskoop ist bei jedem guten Koch sehr beliebt. Es braucht aber grosses Glück um diesen Apfel in einem Laden zu finden.

Wollen wir die Artenvielfalt erhalten braucht es also einen Markt für alte oder spezielle Sorten.
Wir sind der Überzeugung das heute mehr denn je eine Nachfrage für spezielle Sorten besteht. Viele Konsumenten achten zunehmend auf die Qualität und Regionalität.

In der Direktvermarktung von Produkten ab Hof geht es darum spezielle und regionale Produkte zu verkaufen, die es im Detailhandel nicht zu finden gibt. Ein Betrieb der sich auf spezielle Sorten spezialisiert, kann mit diesen Nischenprodukten sehr erfolgreich sein.

Die Äpfel sind hier natürlich nur ein sehr bildhaftes Beispiel, das auf alle agrarischen Erzeugnisse angewendet werden kann. Nehmen wir Beispielsweise Erdbeeren. Der Detailhandel kann nur die eher harten und trockenen Sorten anbieten, da diese länger haltbar sind und nicht so anfällig auf Lagerschäden sind. Die berühmten Wädenswiler Erdbeeren, die weich, saftig und extrem aromatisch sind, sucht man lange vergebens.

Für einen Direktvermarkter ist das eine Chance. Er kann das anbieten was der Detailhandel aus technischen Gründen nicht kann. Mit dem Marktplatz Hofbox möchten wir genau diese Direktvermarkter mit allen Gastronomen, Hobbyköchen und Leckermäulern zusammenbringen

#2 mit Direktvermarktung gegen Foodwaste

Die verarbeitende Lebensmittelindustrie hat sehr hohe technische Standards die die landwirtschaftlichen Zutaten erfüllen müssen. Krumme oder zu grosse Rüebli kann die Maschine nicht gut verarbeiten und aus kleinen Kartoffeln gibt es keine schönen Pommes Frites oder Chips.

Landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind aber ein Naturprodukt. Es sind natürliche, lebende Rohstoffe, die abhängig vom Wetter, Boden, Schädlingen und vielen anderen Einflussfaktoren immer anders wachsen. Entspricht eine Ernte nicht den technischen Anforderungen der Industrie, kann sie nicht verarbeitet werden und wird vernichtet oder als Biogas verwertet.

Mit Hofbox möchten wir ein Netzwerk schaffen, über das wir diese Ernten vor der Vernichtung retten können. Dafür müssen wir gemeinsam viele hilfsbereite Abnehmer in der Gastronomie und in privaten Küchen finden.

Alle die bei Bedarf mithelfen möchten eine Ernte zu verarbeiten können sich in dieser Liste eintragen. Wir kontaktieren sie, sobald uns bekannt wird, dass eine Ernte abgelehnt wurde. Wer sich in dieser Liste einträgt geht selbstverständlich keine Verpflichtung ein.

Machen wir zusammen gegen Foodwaste. Wir sammeln die Email Adressen aller hiflsbereiten Köche die mithelfen möchten eine abgelehnte Ernte zu verarbeiten.

#3 innovative Landwirtschaft fördern

Die Direktvermarktung bietet eine direkte Antwort auf den Preisdruck und die strengen Vorschriften der Industrie und die Abhängigkeit gegenüber den Fördergeldern des Staates. Durch den Verkauf der eignen Produkte ab Hof bleibt nicht nur eine viel grössere Marge übrig, es gibt auch keine Vorschriften über Größe, Form und Farbe der Produkte. Die Vorschriften machen hier die Kunden.

Einige der erfolgreichsten Landwirte sind Direktvermarkter. Sie sind weder abhängig von den Fördergeldern das Staates noch von den strengen Vorschriften und dem Preisdruck der Industrie. Viele Landwirte haben bereits mit dem Verkauf ab Hof begonnen oder bieten Dienstleistungen im Agrotourismus oder Events an. Die Möglichkeiten und Ideen sind unbeschränkt.

Damit Direktvermarkter und Dienstleister mit Ihren Angebote Erfolg haben müssen Kunden die Angebote finden. Da die Hofläden Naturgemäß oft etwas abgelegen liegen gibt es keine große Laufkundschaft. Durch das Internet kann heute aber jeder selber ein effektives Marketing betreiben. Gut platzierte Angebote im Internet, die geschickt über mehrere Seiten verlinkt sind, werden von mehr Menschen gesehen als ein Straßenschild. Mit dem Internet kann man auch die besten potentiellen Kunden aus der Stadt direkt ansprechen. Es ist das beste Zeitalter für Direktvermarktung.

Wir wollen die Angebote und Dienstleistungen aus der Landwirtschaft sichtbar machen und den Bauernfamilien dabei helfen von den neuen Technologien zu profitieren. Auf Hofbox können die Landwirtschaftbetriebe nicht nur Ihre Produkte anbieten, sondern auch ihre Webseite oder Social Media Kanäle verknüpfen und damit bewerben. Daneben geben wir von Hofbox viele wertvolle Tipps für die erfolgreiche Direktvermarktung im Internet.

Der Marktplatz Hofbox.com bietet eine einfache Möglichkeit Produkte und Dienstleistungen online zu bewerben.

Falls Sie eine Fragen zu uns oder Hofbox haben, können Sie jederzeit direkt Kontakt zu uns aufnehmen. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten.